Pflegedienst
Informationen zur Stationsstruktur und Pflege
Kontakt
Leitung
Michael Dörendahl
Telefon: 0551-4963-252
Stv. Leitung
Uta Schnieder
Telefon: 0551-4963-281
Die fortschreitende Umsetzung der Gesundheitsreform, die Einführung des DRG-Fallpauschalensystems zur Abrechnung stationärer Leistungen und die dadurch erfolgte Anpassung des Bettenbedarfsplanes erforderte ein Überdenken bestehender Stationsstrukturen. Die Verkürzung der Verweildauer und die dadurch resultierende Absenkung des Personalbedarfs im Pflegedienst sind Faktoren, die besonders zu berücksichtigen sind.
Wir haben versucht, diese politischen Umwälzungen nicht als Bedrohung, sondern auch als Chance zu begreifen. Ziele sind die patientenorientierte Leistungserbringung, die Verbesserung der Mitarbeitermotivation, berufsübergreifende Zusammenarbeit sowie die Prozess- und Ressourcenoptimierung. Die neue Stationsstruktur bei der jeweils 2 Stationen/Bereiche zu einem Pflegebereich zusammengeführt wurden, sollen die Krankenversorgung nicht nur wirtschaftlich optimieren, sondern auch die Qualität der Behandlung verbessern. Die vorgegebenen Fachbereiche dienen als Anhalt. Es kann durchaus auch zur Aufnahme in andere Bereiche kommen, wenn das aus organisatorischen Gründen notwendig ist.
Station 2 ist als Kurzliegerstation ausgelegt. Von montags bis freitags werden dort Patienten ohne schwerwiegende Begleiterkrankungen nach kleinen und mittelgroßen Operationen versorgt. Es wird dort speziell geschultes Personal eingesetzt, um den erhöhten organisatorischen Aufwand und einen reibungslosen Ablauf der Operationsvorbereitung und der Nachbehandlung zu gewährleisten. Das bedeutet, dass es für die meisten Patienten, die dort liegen, spätestens am Freitagabend wieder nach Hause geht.
Sollte wider Erwarten eine Entlassung bis zum Freitagabend nicht möglich sein, wird auf eine andere Station unseres Hauses verlegt. Sicherlich sind damit Unannehmlichkeiten verbunden. Wir versuchen diese aber so gering wie möglich zu halten.
Als besonderer Vorteil erweist sich, dass der Patient so schnell es medizinisch vertretbar ist, wieder in die vertraute häusliche Umgebung zurückkehrt und er weniger mit oft schwer kranken Langzeitpatienten zusammenliegt.
Es braucht niemand Angst zu haben, dass er zu früh entlassen wird. Diagnosen, Operationstechniken und Pflegekonzepte sind auf dem neuesten Stand und versprechen eine hohe Behandlungsqualität trotz kurzer Liegedauer.
Die anderen Stationen werden dadurch entlastet und freiwerdendes Personal kann zur intensiven Patientenbetreuung in anderen Bereichen eingesetzt werden. Damit können wir den wachsenden Ansprüchen in der Patientenversorgung gerecht werden.





